Blond ist nicht zu sehen
(von Lothar Stemmwedel / 1994 / ca.
44 min.)
Blond arbeitet bei einem Unternehmen,
welches handfest nutzbare holografische Projektionen
herstellt, deren Produktion mit dem
Werkstoff `Licht´ vorgenommen wird. Als der mächtige
Konzern damit beginnt, immer größere
Dinge zu projezieren, wird allmählich das Licht aus der
Erdatmosphäre absorbiert. Zunächst
verschwindet ein Wald, dann sogar Menschen ...
Das alte Thema `unsichtbarer Mann´
wird hier geschickt aufgearbeitet. Das persönliche
Schicksal von Blond wird nüchtern
und nachvollziehbar geschildert. Die gefährlichen Umtriebe
eines goßen High-Tech-Multies
werden anschaulich, wenn auch ein wenig mit erhobenem
Zeigefinger dargestellt. Die Vertonung
kommt etwas zu philosophisch daher, was leider auf Kosten
einer wirklich schlüssigen Handlung
geht.
Dennoch: Gute Sprecher, gute Dialoge,
eher schräg als spannend.