Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'



GLEICHSTELLUNG

Weibliche Polizisten stehen ihren Mann

Dank moderner Kriminalpolitik sind auf den Straßen unserer Städte immer häufiger Frauen in Polizeiuniform zu bewundern. Sie versehen ihren Einsatz im Duo mit anderen Polizistinnen oder mit männlichen Polizeikollegen (die es ebenfalls nach wie vor gibt). Oder sie sind hoch zu Ross zu bestaunen zum Schutz der Bevölkerung bei Großveranstaltungen, wie Fußballspielen. Leider sind aus einschlägigen (Verbrecher-)kreisen häufig Schmähungen und Herabsetzungen bezüglich der vermeintlichen `Feminisierung´ der Sicherheitsorgane zu vernehmen. Dies ist von wehrhaften Demokraten auch unter Toleranz-Aspekten keinesfalls hinzunehmen.

PolizeiwagenBei der Herabwürdigung weiblicher Polizisten wird unsportlicherweise immer wieder auf die biologisch bedingte deutlich geringere Kampfkraft des weiblichen Geschlechts verwiesen, was in krisenhaften Einsatzsituationen die Sanktionsmöglichkeiten der Vertreterinnen der Staatsmacht gegenüber gewaltbereiten kriminellen Elementen stark schmälern und zugleich die Gefahrenlage für bedrohte Bürger im Vergleich zur Verwendung männlicher Sicherheitsbeamter vergrößern würde. Bedrängte Bürger in kritischen oder bedrohlichen Situationen sollten dennoch Vertrauen in die neue von Gleichstellungsgrundsätzen geprägte Personalpolitik der diversen bundesdeutschen Polizeibehörden haben. Es ist einfach nicht wahr, dass weibliche Beamte, die sich zugegebenermaßen gegenüber männlichen Kollegen nicht selten durch das halbe Körpergewicht bei doppelt so hoher Stimmlage auszeichnen, gegenüber aggressiven Individuen, die erschwerenderweise gerade in Großstädten oft aus anderen - darunter leider auch weniger `modernen´ - Kulturkreisen stammen, nicht den nötigen Respekt einfordern können. Wo gutes Reden gegenüber potentiellen Gewalttätern als auch Gewaltopfern nicht hilft, sollte der Gesetzgeber erwägen, mangelnden Respekt gegenüber weiblichen Streifenpolizisten als Beleidigung zu werten und zu ahnden. Hierbei sollte es sich jedoch wirklich nur um die Ultima Ratio handeln.





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