Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'



EN DETAIL

Was bisher bei 'GEWALT-GEHT-IMMER' geschah

Im Mai 2008 fand eine Podiumsdiskussion zum Thema statt, bei der sich u.a. auch Frau Dr. Ines Hochkamp vom `Arbeitskreis - Gewaltverbrechen, nein Danke !´ in der Oranienburgerstraße einfand. Die aufschlussreiche Veranstaltung fand in nüchterner und freundlicher Atmosphäre statt, während der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden jedoch auch Misstöne laut. Die ebenfalls anwesende Kriminalsoziologin Frau Dr. Ines Hochkamp ließ sich während der Veranstaltung dazu hinreißen, dem Projekt `Gewalt-geht-immer´ "mangelnde Sensibilität im Umgang mit Vertretern der institutionalisierten Verbrechensbekämpfung" vorzuwerfen. Dies wurde entschieden zurückgewiesen. Mittlerweile wurde Frau Dr. Hochkamp an leitender Stelle in die nunmehr zivilgesellschaftlich ausgerichtete Initiative eingebunden und unterstützt ihre Mitstreiter seither mit Sachverstand und Kompetenz.
Auf einer Berliner Diskussion unter dem Titel 'gewalt=relativ' sprachen Hans-Günter Mahr vom `Weißen Ring´ und Birte Brodkorb vom Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie der FU Berlin mit Hartmut Lühr von `Gewalt-geht-immer´ im August 2009 darüber, wie die Bürger den offiziellen Umgang mit Gewaltverbrechen wahrnehmen. Auch die aus dem Publikum vorgebrachten Beispiele vermeintlich haarstreubend harter Urteile gegenüber leichten Gesetzesvergehen verleiteten die anwesenden Experten nicht zu übereilten populistischen Aussagen.
Das Jahr 2010 startete bedauerlicherweise mit einem Gewaltexzess in der Berliner Innenstadt, der eine wochenlange Diskussion in den Massenmedien auslöste: Ein geistig verwirrter Mann lief dort aus nur schwer begreiflichen Motiven Amok, wobei es einen Toten zu beklagen gab. Da einige der maßgeblichen Aktivisten von 'Gewalt-geht-immer' sowie Frau Dr. Hochkamp selbst in Berlin wohnen, nahm sich das Projekt dieses traurigen aber auch interessanten Falles an und stellte ihn in den Mittelpunkt der diesjährigen Aufklärungsarbeit gegen fehlgeleitete Gewalt.





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