Initiative `Dudelstopp - Musik ohne ZwangInitiative `Dudelstopp - Musik ohne Zwang



AUSGLEICH

Stiftung für unfreiwillige Musikhörer ?

Die Unterhaltungsindustrie versorgt Musikfreunde mit immer perfekteren Erzeugnissen. Sowohl der öffentliche als auch der private Raum werden folgerichtig seit Jahren zunehmend durch Gesang und anregende Rhythmen bereichert. Die allermeisten Menschen begrüßen dies. Aber auch diejenigen, die den Aspekt der Freiwilligkeit gestärkt und ihre Privatsphäre deutlicher geschützt sehen wollen, erfahren neuerdings Unterstützung. Sowohl durch zivilgesellschaftliche Initiativen als auch durch aufgeschlossene Vertreter der Wirtschaft.

Befürworter auditiver Selbstbestimmung gehen auf die Industrie zu Eine kleine Gruppe von Bürgern sieht ihre Lebensqualität durch die zunehmende Präsenz von Musikprodukten beeinträchtigt. Offenbar wird nicht aktiv nachgefragte Musik von diesen Zeitgenossen zunehmend als Gewalt empfunden, gegen die sie sich kaum wehren können und unter der sie leiden. Zwar wird der von einigen wenigen als aggressiv empfundene Einsatz dieser Erzeugnisse von den Herstellern mit Sicherheit nicht gutgeheißen, aber dennoch fühlt sich eine Minderheit unfreiwilliger Konsumenten in ihrem Bedürfnis nach auditiver Selbstbestimmung von der Gesellschaft und den Anbietern von Unterhaltungselektronik und Gebrauchsmusik alleine gelassen.
Zivilgesellschaftliche Initiativen wie 'Dudelstopp' greifen hier helfend ein, indem sie auf Entscheidungsträger der Industrie zugehen, um sie auf vereinzelte Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen zu suchen. Konkret schlagen die 'Dudelstopper' die Einrichtung einer gemeinnützigen Stiftung für diejenigen vor, die sich durch den immer häufiger als störend empfundenen Einsatz von Geräten der Unterhaltungsbranche beeinträchtigt fühlen. Damit könnten Lärmschutzmaßnahmen, therapeutische Hilfe und öffentliche Aufklärungsarbeit finanziert werden. So würde zwischen den subjektiv Leidenden und den berechtigten Interessen der Wirtschaft ein Ausgleich geschaffen.
Die 'Dudelstopp'-Aktivisten bieten an, den Prozess der Einrichtung einer solchen Stiftung beratend zu begleiten, da sie bereits seit einigen Jahren mit der Problematik vertraut und für Belange des Minderheitenschutzes sensibilisiert sind.





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