Initiative `Wahlabsage / Mehr Demokratie, weniger Politik'Initiative `Wahlabsage / Mehr Demokratie, weniger Politik'




MEDIENPOLITIK

Verantwortungsvolle Berichterstattung

Durch die Teilnahme an politischen Wahlen legitimieren die Bürger gleichzeitig die maßgeblichen Entscheidungsträger in den Rundfunkräten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und beinflussen so indirekt auch die weltanschauliche Ausrichtung der jeweiligen Programmgestaltung. Da alle relevanten politischen Parteien und auch die übrigen Interessenverbände sich moderne zivilisatorische Standards wie Gender-Mainstreaming, Gleichstellung und Quotierung zu eigen gemacht haben, ist ein verantwortungsvoller Umgang der Medien mit Informationen aller Art sichergestellt. Am Beispiel einer fiktiven Radioreportage über einen politisch motivierten Amoklauf in der Berliner Innenstadt wird deutlich, wie wichtig seriös berichtende Medien für eine korrekt in Kenntnis gesetzte Öffentlichkeit sind.

Ninoschka Schlothauer als Moderatorin Gerade bei Themen mit Reißer-Potential, wie z.B. Messerattacken oder Amokläufen, ist es wichtig, dass die Berichterstattung nicht der Versuchung erliegt, zugunsten guter Verkaufszahlen oder hoher Einschaltquoten moderne ethische Normen im Journalismus und wissenschaftliche Erkenntnisse der jüngeren Kriminologie außer acht zu lassen. Nur in sehr wenigen Fällen wollen Messerstecher und Amokläufer ihre Opfer tatsächlich töten. Oft ist es vielmehr so, dass eskalierende situative Bedingungen zur Verschärfung der Situation beitragen, die dann schnell außer Kontrolle geraten kann. So fühlen sich Gewalttäter oft in ihrer Autorität verletzt und reagieren daher impulsiv, wenn sie sich beispielsweise mit unerwarteter Gegenwehr von Opfern oder übertrieben zivilcouragierten Unbeteiligten konfrontiert sehen. Die bundesdeutsche Justiz ist hier dank politischer Rückendeckung bereits einen Schritt weiter als die oft sehr ungestüme und aufgehetzte Öffentlichkeit. Deshalb erkennen Richter nur in den allerseltensten Fällen eine bewiesene Tötungsabsicht bei schweren Gewalttätern an und ahnden Fälle sogenannter Notwehrüberschreitung von Opferseite konsequent mit hohen Strafen.
Um auch weiter eine verantwortliche Berichterstattung in den öffentlich-rechtlich kontrollierten elektronischen Massenmedien, wie ARD, ZDF oder die deutsche Welle, zu gewährleisten, sind die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, über ihre Teilnahme an politischen Wahlen die etablierten Parteien zu stärken und damit auch das gegenwärtige Erscheinungsbild der staatstragenden Sender zu legitimieren und gegen ungerechtfertigte Kritik verteidigen zu helfen.


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