Initiative `Wahlabsage / Mehr Demokratie, weniger Politik'Initiative `Wahlabsage / Mehr Demokratie, weniger Politik'



RESONANZ

Was bisher bei 'WAHLABSAGE' geschah

Im Januar 2008 fand ein Informationsabend mit Podiumsdiskussion statt, an der auch der Publizist Florian Felix Weyh (`Die letzte Wahl´) als Gast teilnahm. Dabei wurde eine Reihe von Vorschlägen vorgestellt und besprochen, wie das bundesrepublikanische Wahlsystem zu reformieren und zu modernisieren sein könnte. Diese sowie andere Aktionen des satirischen Projekts, das damals noch unter dem Begriff 'Wahlabsage' firmierte, wurden im Internet diskutiert u.a. im Erwerbslosen Forum, im Freigeisterhaus und bei politik.de. Der Bayerische Rundfunk berichtete anlässlich der Landtagswahl im September `08 über 'Wahlabsage'. Dies führte allerdings zu keiner messbaren Beeinflussung der Wahlbeteiligung im südlichen Freistaat - weder im positiven noch im negativen Sinne.
Projekt 'Wahlzusage' Im Januar 2009 fand anlässlich der Landtagsneuwahl in Hessen eine Podiumsdiskussion unter dem Motto 'Neue Wahl, neues Glück? Spielverderber bleiben draußen.' mit Michael Efler (Mehr Demokratie e.V.) sowie Martin Reiter (Tacheles-Verein) statt.
Später wurde das Projekt kommentarlos in 'Wahlzusage' umbenannt, was von der Pforzheimer Zeitung nicht unbemerkt blieb. Im September 2009 diskutierte man anlässlich der Bundestagswahl unter dem Motto 'Wählen ist sexy´ erneut im Berliner `Kunsthaus Tacheles´. Hierzu fanden sich jeweils ein Vertreter der BündnisGrünen, der freien Demokraten sowie der Willi-Weise-Partei im besetzten Haus in der Oranienburgerstraße ein.
Das Projekt 'Wahlzusage' war naturgemäß im Wahljahr 2009 sehr aktiv. moderne21-Initiator Hartmut Lühr betätigte sich zusätzlich noch als Wahllokalvorsitzender eines Bezirks im sogenannten 'Afrikanischen Viertel' des Berliner Stadtteils Wedding. Er war nach eigenen Aussagen darüber erleichtert, dass erneut freie, faire und unblutige Wahlen in Deutschland abgehalten werden konnten. Projekte wie 'Wahlzusage' sollten seiner Ansicht nach auch weiter im Sinne einer streitbaren Demokratie wirken dürfen. Und sei es nur, um für das benachbarte Ausland den Schein zu wahren zu helfen. In diesem Sinne haben sich alle an dem Projekt Beteiligten für 2010 sicher eine kleine Auszeit verdient. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt. Aber werden sie uns wieder mitnehmen ?
Inzwischen haben wir unsere Initiative wieder in 'Wahlabsage' rückbenannt.





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