Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'Initiative `Gewalt geht immer / violare humanum est'



ARBEITSKREIS 'GEWALTVERBRECHEN - NEIN DANKE!' I

Kriminalpolitik sollte kompetenten
Fachkräften überlassen werden

Aufgrund exzessiver Meinungsvielfalt innerhalb des Mediums `Internet´ gelang es in letzter Zeit höchst zweifelhaften Akteuren, die Bühne der Verbrechenspolitik zu betreten. Angeblich zivilgesellschaftliche Bewegungen vom Schlage `Gewalt-geht-immer´ präsentieren sich fernab anerkannter und verlässlicher Vereine wie dem `weißen Ring´ als selbsternannte moralische Anwälte für Opfer brutaler Gewaltkriminalität, deren Anzahl von den Medien regelmäßig unnötig dramatisiert wird.

Die Initiative `Gewalt-geht-immer´ bietet ausgewiesenen Fachkräften der Verbrechenspolitik leutselig an, offen ihre sogenannten `Misserfolge´ einzugestehen, um so den Weg für einen Neubeginn im Bereich der Justiz freizumachen. Das ist bestenfalls Satire, der allerdings eine mangelnde Sensibilität im Umgang mit VertreterInnen der institutionalisierten Verbrechensbekämpfung vorzuwerfen ist. Wir vom überparteilichen Arbeitskreis `Gewaltverbrechen 'nein Danke !´ plädieren dafür, die heikle Frage des Umgangs mit Schwerverbrechen den bewährten Experten aus Rechtsprechung, Sozialarbeit und Politik zu überlassen. Wir schämen uns nicht dafür, an das Gute im Menschen zu glauben. Niemand ist von Natur aus schlecht. Straftaten sind nahezu ausnahmslos auf soziale Ursachen zurückzuführen. Ein Umstand, dem in der öffentlichen Berichterstattung leider nach wie vor nur ungenügend Aufmerksamkeit gezollt wird.
Es ist sehr tragisch, dass Bürgerinnen und Bürger unvorsichtigerweise immer wieder Opfer von Gewaltkriminalität werden. Nicht selten begeben sich allerdings Menschen auch freiwillig in gefährliche Situationen, so dass leider oftmals ebenso von einer nicht unerheblichen Mitschuld von Verbrechensopfern gesprochen werden muss. Dass durch die renommierte Hamburger Zeitung `die Zeit´ ähnliche Ansichten verbreitet wurden, bestätigt uns in unserem Vertrauen gegenüber der offiziellen Kriminalpolitik.




ZIVILGESELLSCHAFTLICHE INITIATIVEN UNTER DEM DACH VON moderne21:

DIE NAMEN DER BETEILIGTEN SIND AUF DEN JEWEILS VERLINKTEN SEITEN AUFGEFÜHRT