moderne21 - Politik, Satire, Zivilgesellschaft



MENTALE MOBILITÄT

Der Gedanke zählt, nicht der Standort

Da uns fast sofort nach Veröffentlichung unseres `Manifests der kreativen Mitte´ eine Reihe von Zuschriften aus diversen Teilen Deutschlands erreichten, möchten wir hier Folgendes konstatieren:

Einige Kreative aus Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und München waren zunächst etwas verwirrt: Der Begriff der 'kreativen Mitte', wie in die Akteure der Politik- und Kunstplattform moderne21 um Sonja Peters, Ludo Kamberlein, Dorothea Graumer und Hartmut Lühr sehen, ist natürlich nicht auf den Regierungsbezirk der deutschen Hauptstadt beschränkt. Jenseits des 'Kunsthauses Tacheles' und der 'Hackeschen Höfe' wird im künstlerischen Bereich selbstverständlich ebenfalls viel für die Gegenwartskultur der Bundesrepublik geschaffen, das steht außer Zweifel. Selbst in der Hauptstadt bleibt schließlich längst nicht alles künstlerische Leben auf den Innenstadtbezirk beschränkt, wie das Beispiel Martin Kippenberger, der in „Kippenbergers Büro“ Ausstellungen junger Künstler zeigte und vor allem in Kreuzberg und Charlottenburg aktiv war.
Journalisten während einer Vernissage im Berliner `Kunsthaus Tacheles´, 2011 Bei der 'gewissen Art des Denkens, Handelns und Kunstschaffens' der Kreativen Mitte handelt es sich nach Aussage von Dorothea Graumer, dem jüngsten Neuzugang der Plattform moderne21, vielmehr um eine Einstellung. Bei Nachfrage kann man von ihr erfahren, dass es dabei vor allem darum geht, dem 'Mainstream' zu misstrauen und Außenseitern sowie vermeintlichen Losern eine Chance zu geben: "Am deutlichsten wird das Ganze, wenn es zum Beispiel um die Frage des geeignetsten Mediums geht, das man für die Vermittlung künstlerischer Inhalte und politischer Aussagen wählt. Der Mainstream setzt hier vor allem auf das Medium 'Film', während wir uns bei den Projekten und Initiativen unserer Plattform gerne auf das unpopuläre und angefeindete Medium 'Hörspiel' einlassen. Damit kommen Sie in Feuilletons meist nicht weiter, aber kritische Kunstkonsumenten wissen es dennoch oder gerade deshalb zu schätzen."




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