der HöRSPIELer - Informationen über das Königsmedium

Das Neueste aus dem Leo-Greller-Universum
Von allen mittelmäßigen Hörspielseiten haben wir den direktesten Draht zum provokativen, nervigen und hochsensiblen Ausnahmekünstler aus Hamburg.

Hörspiele eignen sich perfekt für Science Fiction
Die Profis von den Öffentlich-Rechtlichen scheinen das vergessen zu haben. Wir erinnern daran und geben auch kommerziellen Produktionen eine Chance.

Das Königsmedium ist staatsnah
Die GEZ-Sender haben das regierungstreue Hörspiel bereits perfektioniert, aber in Sachen 'Staatsnähe' setzt der Hörspieler trotzdem noch eins drauf.

Lieber Quickborn als Brüssel
'Europa' mag als politische Idee tot sein, als Hörspiel-Label lebt es getragen von Persönlichkeiten wie Heikedine Körting und Jens Wawrczeck weiter.

der HöRSPIELer - Informationen über das Königsmedium



Sonja Schmidt-Peters vertritt als Kuratorin die Grundsätze der `moderne21´-Stiftung
STIFTUNG

Kampf ums Hörspiel-Geld

Sonja Schmidt-Peters von der staatsnahen Stiftung `m21´ hat eine schwierige Wahl zu treffen, denn es gibt gleich vier Bewerber um ihre Fördergelder - natürlich nur in dieser Hörspiel-Satire. Dennoch geben sich die Kandidaten alle Mühe mit ihrer Selbstdarstellung, um sich von den Mitbewerbern abzugrenzen. Am Ende siegt die political correctness.

# Verantwortungslose Programmgestaltung: Wirtschaftlicher Schaden durch Flachfunk ?

# Falsche Vorbilder: Hollywood im Ohr und dabei viel Lärm um nichts




Leo Greller (Hörspiel 'Verrat auf dem Land') - Foto: Petrov Ahner
PROVOKATIONEN

Missbrauchtes Vertrauen

Anno 2003 legte sich der Provokateur Leo Greller mit der Hamburger Medienschickeria an. Vor zehn Jahren entging er in einem Berliner Nachtclub nur knapp der Bekehrung durch drei psychopathische Fans. Seit 2010 erholt er sich von jeder Menge schlechter Publicity, weil er angeblich das Vertrauen einer weltfremden Aussteiger-Community missbraucht haben soll.

# Sympathischer Künstler unvorteilhaft dargestellt: Abgesang auf Liedermacher Leo Greller

# Dreistes Stalking in Berlin-Moabit: Ein Abend im Hickhack endete beinahe als ARD Radio Tatort




Ninoschka Schlothauer (Hörspiel 'Schmerz statt Kommerz')
MEDIENPOLITIK

Verantwortungsvolle Berichterstattung

Da die gemeinen Bürger mitunter zu unkorrekten politischen Ansichten neigen, ist es ein Segen, dass beispielsweise die der Staatsferne verpflichteten öffentlich-rechtlichen Hörfunksender Verantwortung beweisen und die politische Neutralität hin und wieder vernachlässigen. Den Beleg dafür liefert ein Kurzhörspiel über Kriminalberichterstattung im Radio.

# Mediengewalt auf breiter Front auf dem Vormarsch: Auch Hörspiele betroffen ?

# Unbequem und jenseits des Mainstreams: Jungtalent Dorothea Graumer lobt Medium 'Hörspiel'




Heikedine Körting in ihrem Hamburger Aufnahmestudio
INTERVIEW

'Kann ich nicht' gibt es nicht

Eines der sehr seltenen Interviews mit der Macherin der 'drei Fragezeichen' und 'TKKG' bot die Möglichkeit, die Powerfrau nach ihren Rezepten für das Überleben in einer von Männern beherrschten Medienwelt zu befragen. Hartmut Lühr stellte Heikedine Körting Fragen über den Wandel von Rollenbildern und des Geschlechterverhältnisses während ihres Schaffens.

# Ewig junger Peter Shaw: Jens Wawrczeck über sein Leben mit und ohne die drei ???

# Hörspiel-Papa auf großer Reise: Alfred Krink über Hörspiele und selbstbewusste Kinder


der HÖRSPIELer
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moderne21




Audio plus Video
Telefonat aus 'Stadt-Land-SChluss'
VERRAT

Audio plus Video
Nordfeuchtes Skandalvideo (aus 'Gut gebrüllt, Leo!')
SKANDALVIDEO




Hörspiel-Interviews
Märchentante: Heikedine Körting
Ufos: M. Gaida (fiktiv)
Jugendkult: Jens Wawrczeck
Starke Kinder: Alfred Krink




provokative Hörspiele
provokative Hörspiele
LEO GRELLER & CO

Science-Fiction-Hörspiele
Science-Fiction-Hörspiele
P. RHODAN & CO




Hochtrabend und Anmaßend
Essay: Niveau-Drücker
Essay: Viel Lärm um nichts
Rede: Zustand des Hörspiels
Beitrag: Erlebnisgesellschaft
Infantil: Kinder hören anders
'Ideology kills the radio drama star'




Die Hörspieler-Homepage von 1999 bis 2009
Die Hörspieler-Homepage von 1999 bis 2009
HÖSPIELer ANTIK

Die Greller-Homepage von 2004 bis 2009
Die Greller-Homepage von 2004 bis 2009
junger LEO GRELLER






TOP-10 des HÖRSPIELers | A=Autor B=Bearbeitung D=Darsteller P=Produktion R=Regie S=Spieldauer Ü=Übersetzung

Auf zur Venus | A: Michael Gaida | P: SFB 1982 | R: Manfred Marchfelder | S: 57 Min. | D: Uwe Müller, Helga Anders, Monika Hansen, Erwin Schastok, Peter Matic u.a.
Blutbad | A: Sylvia Hoffman | P: SFB 1973 | R: Christian Gebert | S: 51 Min. | D: Hans Korte, Ingeborg Engelmann, Elke Aberle, Ulrich Faulhaber u.a.
Die Brandung von Hossegor | A: Alfred Andersch | P: NDR/HR/SR/WDR 1976 | R: Otto Düben | S: 88 Min. | D: Christian Brückner, Christoph Quest u.a.
Ein Sonntag in New York | A: Truman Capote, Andy Warhol | P: NDR 1998 | B,R: Beate Andres | S: 60 Min. | D: Martin Reinke, Klaus Schreiber u.a.
Fehler im System | A: Richard Strand | P: DRS 1989 | R: Pierre Kocher | S: 39 Min. | B: Franziska Hirsbrunner | D: Wolfgang Grabow, Renate Müller u.a.
Leute wie wir | A: Donovan O'Malley | P: NDR 1981 | R: Hans Rosenhauer | S: 45 Min. | B: Monika Klostermeyer | D: Katharina Thalbach, Stephan Schwartz u.a.
Das Loch im Kopf der Welt | A: Fay Weldon | P: SR/BR/RB 1993 | R: Stefan Dutt | S: 87 Min. | Ü: Hubert von Bechtolsheim | D: Jürgen Holtz, Friederike Tiefenbacher u.a.
Nach Tübingen oder Lauf, Friedrich, lauf! | A: Frank Werner | P: NDR/SWF 1989 | R: Hans Rosenhauer | S: 42 Min. | D: Gerd Baltus u.a.
Science Fixion | A: Peter Jacobi | P: RB 1979 | R: Manfred Marchfelder | S: 65 Min. | D: Henning Venske, Ronald Nitschke, Anja Kruse, Otto Sander u.a.
Unser Vater ist doch noch ein Shooting-Star geworden | A: Ria Endres | P: SWR/WDR 1999 | R: U. Brinkmann | S: 39 Min. | D: Sophie Rois, Antje v.d. Ahe u.a.




Uta V. Kohlenbrenner als 'Adra' in 'Der Wächter der verbotenen Welt' (Foto: Dana Laurich; Montage: Hartmut Lühr)
GENRE

Hörspiele ideal für Science Fiction

Zum Glück müssen wir uns nicht entscheiden, denn das würde uns nicht ganz so leicht fallen: Sowohl öffentlich-rechtliche Science-Fiction-Hörspielproduktionen, also kostenlose Hörspiele, als auch kommerziell motivierte Vertonungen dieses Genres finden Hörer und wissen diese zu fesseln. Daher gilt auf diesen Seiten das Motto `the best of both worlds´.

# Fiktional: Der prägendste SF-Autor der alten Bundesrepublik im Gespräch

# Einen Tag lang geben sich die Öffentlich-Rechtlichen mal ganz modern: Beim 'Space Day'




MEUCHELEI

Überschätztes Berliner Nachtleben

In einem Berliner Club kam es kürzlich zu einem Zwischenfall, an dem der sympathische Künstler Leo Greller sowie drei seiner Fans beteiligt waren. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an, noch herrscht Verwirrung vor. Aber fest steht schon jetzt: Leo wird nach diesem Vorfall kaum mehr derselbe sein, der er vor dieser Nacht in Moabit war.

# Was wir von unserer Polizei eigentlich nicht erwarten: Vermurkste Ermittlungen

# Edith Schröder aus Neukölln gibt ihr Hörspieldebüt und stört den Schlaf eines Unschuldigen




Tom Wlaschiha
LOSERMEDIEN

Staubtrockene Medienbräute

Die Redakteurin eines Hamburger Rundfunksenders realisierte ein Radiofeature über die `Hamburger Schule´ deutsch-sprachiger Popmusik und bat Leo Greller um inhaltliche Unterstützung für das Projekt. Durch ihn sollte das Leben eines typischen Hamburger Liedermachers aus verschiedenen Perspektiven dokumentiert werden. Dies misslang gründlich.

# Passt eigentlich gar nicht zum Staatsfunk: Die Geschichte eines verkorksten Features

# Mehr als nur ein Freudscher Versprecher: Vom verbrauchten Misstrauen




Hamburger Ehepaar
INDIVIDUALISIERUNG

Konsum als Kitt für Beziehungen

Ein gelangweiltes Ehepaar besucht eine Einkaufspassage. Sie und er haben sich gegenseitig nicht mehr viel zu sagen - ein Bettler, der vor einem der Konsumtempel `Stellung´ bezogen hat, ihnen beiden dafür um so mehr. Ob die zwei in der Lage sind, die Einwürfe des unverklärt aufrichtigen Mannes konstruktiv für sich selbst zu nutzen ?

# Von der Außenseiter-Muse zur Fürsorgerin: Conny Köpp und jenseitige Wege

# Mangelndes Klassenbewusstsein: Zumutungen durch ungegenderte Journalistin



Hörspiel-Interviews
Sammelfreuden: Herbert Piechot
Unabhängig: Caspar Abocab
SpaceDay: Michael Esser
Nische gefunden: Voices Editionen




Drei-Fragezeichen-Kurzrezensionen
Drei-Fragezeichen-Kurzrezensionen
PETER SHAW & CO

Dan-Shocker-Kurzrezensionen
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LARRY BRENT & CO




Empfehlungen (externe Links)
Jürgen Gisselbrechts hoerspiel.com
Harald Lutz´ Europa-Vinyl
CHRizzz´ hoerspiele.de







ZIVILGESELLSCHAFTLICHE INITIATIVEN UNSERER SATIRE-ABTEILUNG:

DIE NAMEN DER BETEILIGTEN SIND AUF DEN JEWEILS VERLINKTEN SEITEN AUFGEFÜHRT.
ALLE AUFGEFÜHRTEN INITIATIVEN ARBEITEN U.A. MIT HÖRSPIELEN ALS AUSDRUCKSMITTEL.






Die Niveau-Drücker ESSAY I

>Die Niveau-Drücker

Die anhaltende Verflachung der Medieninhalte könnte volkswirtschaftlich schon bald verheerende Folgen haben. Niemanden scheint dies allerdings zu kümmern - am wenigsten die für den Schlamassel Verantwortlichen.

Die Menschen in der Bundesrepublik realisieren immer stärker, dass in ihrem Land ein Umdenken in vielen Bereichen notwendig geworden ist. Hierin werden sie nicht zuletzt durch die elektronischen Massenmedien bestärkt. Dabei blenden deren Verantwortliche aus, dass Fernsehen und Radio ebenfalls das Ihre zur allgemeinen Krisenstimmung beitragen: Durch die anhaltende Verflachung der Sendeformate privater als auch öffentlich-rechtlicher Programmanbieter wird besonders bei jungen Mediennutzern die Haltung verstärkt, dass Können und Wissen nicht honoriert werden – ungeachtet dessen, dass gerade diese Eigenschaften für die Gesellschaft in Umbruchzeiten lebenswichtige Ressourcen darstellen.
Mehr oder weniger konsequent werden gegenwärtig alte Besitzstände in Frage gestellt, werden Wirtschafts- und Sozialsystem zukunftsfähig zu machen versucht. Die vom Ausland diagnostizierte `deutsche Krankheit´ - das Unvermögen, sich veränderten Lebensbedingungen anzupassen - soll überwunden werden. Fast wie ein Fels in der Brandung gelingt es jedoch den populären elektronischen Massenmedien -Fernsehen und Hörfunk- sich selbst Reformdiskussionen vom Leibe zu halten. Stattdessen thematisieren sie unermüdlich die Probleme von Wirtschaft, Bildungswesen und Sozialsystem.
Die Welt öffentlicher Bilder und Klänge scheint vergleichsweise heil: Durchschnittlich 3 Stunden täglich sehen die Bundesdeutschen fern. Das Fernsehen behauptet sich nach wie vor als beliebtestes und wichtigstes elektronisches Massenmedium in der Bundesrepublik. Marktanteile, die es an das Internet verliert, holt es sich scheinbar von den Tageszeitungen zurück. Und auch das gute alte Radio dudelt wie eh und je munter vor sich hin.


Viel Lärm um nichts ESSAY II

Viel Lärm um nichts

Trotz guter Verkaufszahlen befindet sich das kommerzielle deutschsprachige Hörspiel in einer Qualitätskrise: Unter den Neuproduktionen dominieren Gewalt und Trash. Die innovationsarmen Vertonungen üben sich in auditivem Hollywood-Abklatsch. Obwohl eigentlich vom Überdruss vieler Konsumenten am Film- und Multimedia-Allerlei profitiert werden könnte, schreitet der Niedergang eigenständiger Hörspielkultur voran.

Im Sog des nunmehr über zehn Jahre andauernden Hörbuch-Booms mit Steigerungsraten von über 10 Prozent konnte sich auch das Hörspiel als eigene Kunstform neben der multimedialen Konkurrenz überraschend gut behaupten. Zwar beinhaltet längst nicht jedes Hörbuch ein Hörspiel mit mehreren Sprechern und zwar steigt das Durchschnittsalter der Hörer, wie das der restlichen Gesellschaft, stetig an - es findet aber dennoch ein reges Hörspielleben im deutschsprachigen Raum statt. Eine wichtige Voraussetzung stellten hierfür in Westdeutschland immer schon Kaufkassetten und seit zwei Jahrzehnten CDs für jugendliche Hörer dar. Von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nie ganz ernst genommen, stellte die kommerzielle Sparte dieser auditiven Kunstform einen verlässlichen Zubringer von jungen Menschen für das vielseitige Phänomen `Hörspiel´ dar. Für die mediale Sozialisation waren sie von jeher wichtig, um junge Leute aus bildungsferneren Bevölkerungsschichten mit dieser anspruchsvollen Kunstform vertraut zu machen.
Die bereits von Fernsehen und Film gesetzten Trends zur Infantilisierung und Vulgarisierung von Medieninhalten greifen jedoch seit einigen Jahren auch in der kommerziellen Hörspielszene - bei Produzenten, Autoren und Regisseuren. Die Ursachen für diese Phänomene sind eher auf Hersteller- denn auf Konsumentenseite zu suchen - der kommerzielle Hörspielmarkt in der Bundesrepublik war durch die oligarchische Verlagsstruktur seit jeher viel mehr angebots- und weniger nachfrageorientiert, was über Jahrzehnte kein Problem darstellte. Labels wie "Europa" oder "Maritim" trafen über mehrere Dekaden verlässlich den Geschmack ganzer Generationen westdeutscher Kassettenkäufer und prägten jeweils einen eigenen unverwechselbaren Hörspielstil ...


REDE

Zum Zustand des Hörspiels

Als Hörspieler ist man - wie andere Kreative auch - eine Gegenstimme zu den Institutionen. Es ist jedoch auffällig, dass die Funktion der Kritik gegenüber den Hörspielabteilungen momentan von niemandem ausgeübt wird. Weder von außerhalb - es gibt anscheinend keine Dissidenten, die ein kritisches Wort wagen - noch von innen heraus. Es ist natürlich begrüßenswert, dass die Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Hörfunkhäuser selbst sehr angetan sind von ihren Produktionen. Noch etwas erfreulicher wäre es allerdings, wenn ein paar mehr Zuhörer außer der direkt und indirekt abhängig Beschäftigten die Begeisterung mit ihnen teilen könnten.

Wir erleben seit Jahren eine gesamtgesellschaftliche Verunsicherung. Es ist klar, dass aufgrund der demographischen Entwicklung große Umbrüche bevorstehen und daher sind viele Menschen unsicher, wo es langgehen soll. Hinzu kommt, dass die klassischen Beziehungsmodelle ihr Selbstverständnis verloren haben: Die Familie hat es in der individualisierten Gesellschaft ausgesprochen schwer und ist vermutlich für die Mehrzahl der Menschen nicht einmal als Ideal aufrecht zu erhalten.
Das Aufziehen von Kindern ist heute normativ komplett überfrachtet und zu sehr privatisiert. Die Single-Gesellschaft stiehlt sich hier ebenfalls aus der sozialen (gar nicht einmal aus der finanziellen) Verantwortung, was die weniger werdenden herkömmlichen Familien zusätzlich belastet. Die Errungenschaften der Moderne und damit der Individualisierungsthese stehen auf dem Spiel. Es wird unweigerlich zu schweren Verwerfungen gesellschaftlicher Gruppen kommen, die hauptsächlich über die Medien kommuniziert werden und bei denen Kinder eine traurige Schlüsselrolle spielen. Autoren, die heute Medieninhalte bereitstellen, sollten darauf vorbereiten, sensibilisieren, einstimmen und Möglichkeiten zur Deeskalation aufzeigen. Dies wird jedoch angesichts des weit verbreiteten Defaitismus, der bei der Themenwahl der Redaktionen offenkundig zum Statut gehört, nicht zu bewerkstelligen sein. Man gewinnt damit vielleicht Grimme-Preise, aber man verfehlt leider auch den Nerv der Zeit. Unabhängige Autoren sind in dieser Situation stärker denn je gefragt: Denn sowohl die politische Linke als auch die Rechte haben keine guten Antworten auf die Gefahr durch die Gegner der Aufklärung. Aber das Hörspiel ist ein Kind der Moderne und als solches braucht es sie zum Leben ...

Die 5 besten öffentlich-rechtlichen Hörspiele der letzten 3 Jahrzehnte nach Meinung des HÖRSPIELers | AUßER KONKURRENZ, DA ADAPTIONEN VON THEATERSTÜCKEN

TOP-5 des HÖRSPIELers
Theater-Adaptionen (außer Konkurrenz)

Rückkehr in die Wüste
A: Bernard-Marie Koltès | P: SDR/RIAS 1989
R: Norbert Schaeffer | S: 84 Min.
D: Rosemarie Fendel, Ulrich Noethen u.a.

Vor dem Abriss
A: José Sanchis Sinisterra | P: DLR 1996
R: Fritz Göhler | S: 71 Min. | B: H. Bräunlich
D: Carmen-Maja Antoni, Tilly Lauenstein

Nach dem Regen
A: Sergi Belbel | P: DLR 1998 | S: 74 Min.
R: Barbara Plensat | B: Andrea Czesienski
D: Wolfgang Draeger, Boris Aljinovic u.a.

Eifersucht
A: Esther Vilar | P: NDR/SR 2001
R: Christiane Ohaus | S: 75 Min.
D: Marlen Diekhoff, Marion Breckwoldt u.a.

Der Gott des Gemetzels
A: Yasmina Reza | P: MDR 2008 | S: 57 Min.
R: Robert Matejka | B: Frank Heibert u.a.
D: Corinna Harfouch, Sylvester Groth u.a.

A=Autor | B=Bearbeitung | D=Darsteller
P=Produkt. | R=Regie | S=Dauer | Ü=Übersetz.